Dieser 10 Minuten Webseiten-Check bringt dir noch mehr Reichweite

Egal ob Shop, Blog oder Unternehmenspräsenz: Jeder will sie – mehr Klicks! Dabei kommt es vor allem darauf an, online gut gefunden zu werden. Das Zauberwort lautet SEO, aber auch Rechtliches und Formalia müssen beachtet werden: Ist meine Webseite DSGVO-konform, wie sieht es mit den (Back-)Links aus und spreche ich meine Zielgruppe überhaupt an?






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Selbst Webseite erstellen oder den Profi ranlassen!

Der Domain-Check ist erfolgt, die Wunsch-Domain gibt es noch – aber wie jetzt weiter? Wer noch keine eigene Webseite hat, steht zunächst vor der Entscheidung: Selbst bauen oder den Profi ranlassen? Mittlerweile gibt es zahlreiche Baukasten-Systeme, die es auch Anfängern ermöglichen, mehr oder weniger schöne Seiten eigenständig zu bauen. Auch das Handling von CMS-Systemen – zum Beispiel Wordpress – wird immer userfreundlicher, sodass Online-Affine sich ohne großen Aufwand in die Materie einarbeiten können.

Nichtsdestotrotz ergibt es in Sachen Webseiten-Erstellung Sinn, einen Webdesigner oder eine Agentur ins Boot zu holen. Je nach Umfang der Seite – Webvisitenkarte oder komplexe Webseite mit umfassender Sitemap – müssen verschiedene Maßnahmen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung durchgeführt werden. Und bevor es überhaupt soweit kommt, wird für das Konzept einer Webseite immer häufiger ein UX (User Experience) Experte ins Boot geholt. Schließlich soll die Seite nicht nur die Suchmaschine ansprechen, sondern auch den Nutzer bewegen – im besten Falle zu Interaktionen, die sich monetarisieren lassen.

Besteht eine Seite bereits, sind diese Überlegungen hinfällig, zumindest so lange, bis eine neue Seite gebraucht wird. Wer sich selbst einen ersten Überblick über den Status quo der eigenen Seite verschaffen will, kann das im Schnelldurchlauf machen – mit unserem 10 Minuten Webseiten-Check.

Check Nummer 1: Suchmaschinenoptimierung und On-Page-Maßnahmen

Um die Performance der eigenen Webseite einschätzen zu können, ist es sinnvoll, sich das Ranking einmal genauer anzusehen. Im besten Falle ist das Keyword, für welches eine Seite gut ranken soll, bereits bekannt. Verschiedene (kostenfreie) SEO-Tools geben einen Eindruck, wie die Webseite dasteht.

Kein SEO-Tool zur Verfügung? Dann empfiehlt es sich, das Keyword einfach einmal bei Google – als die am häufigsten genutzte Suchmaschine – einzutippen. So erhalten Sie direkt einen Überblick zu folgenden Punkten:

  • Wer rankt am besten?

  • Wie gut stellt sich die Konkurrenz dar?

  • An welcher Stelle lässt sich meine Seite verorten?

Das Praktische an dieser eher altmodischen Recherchevariante: Sie können gleich einen Blick auf die Meta-Titles und Descriptions gut rankender Seiten werfen. In aller Regel lassen sich die eigenen Seitentitel und Seitenbeschreibungen immer noch einmal optimieren: Sei es im Hinblick den Inhalt oder auf die Länge. Wichtig ist auch, dass wirklich alle Unterseiten mit Titles und Descriptions versehen sind – hier lassen sich Keywords und Synonyme sehr gut unterbringen.

In Sachen SEO lohnt sich ebenfalls ein Blick auf die Bilder, die sich auf Ihrer Internetseite befinden. Sind alle Bilder mit ALT-Tags (für die Suchmaschine) und mit Titles versehen (die der Leser sehen kann, wenn er mit der Maus auf einem Bild stehen bleibt)? Auch interne Verlinkungen sollten zu finden sein. Ebenfalls wichtig: Gibt es alle Seiten noch, auf die verlinkt wird? Auch das sollten Sie in jedem Fall einmal überprüfen.

Sinnvoll ist es außerdem, die Seiteninhalte genauer anzusehen: Stimmen Keyworddichte und die Hierarchisierung der Überschriften? Und das Wichtigste: Spricht der Content den Leser an – denn bleibt der länger auf der Seite und navigiert von dort aus weiter, hat das positive Effekte auf das Ranking.


Check Nummer 2: Impressum, DSGVO und Datenschutzerklärung

Erst jüngst gab es europaweit eine frappierende Veränderung in Sachen Datenschutz: Die Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) ist in Deutschland zum 25. Mai in Kraft getreten. Jeder, der Daten verarbeitet, muss bestimmte rechtliche Kriterien erfüllen – das gilt auch für Webseitenbetreiber. Artikel 5 der DSGVO lautet: „Personenbezogene Daten müssen in einer Weise verarbeitet werden, die eine angemessen Sicherheit [...] gewährleistet.“

Das heißt in erster Linie, dass Daten, Informationen und alles, was mit den persönlichen Angaben von Mitarbeitern, Usern und Kunden in Kontakt steht, nicht nach außen gelangen darf. Die SSL-Verschlüsselung hat zum Beispiel eine wichtige Funktion: Persönliche Daten sollten nur verschlüsselt übertragen werden.

Wer die eigene Seite mit Google Analytics gekoppelt hat, muss das in jedem Fall in der Datenschutzerklärung angeben. Zu den personenbezogenen Daten zählen auch IP-Adressen – diese lassen sich beispielsweise anonymisieren. Auch in Sachen Cookies gibt es einige Neuerungen. Kurzum: Wer die eigene Webseite also bisher noch nicht DSGVO-sicher gemacht hat, ist gut damit beraten, zeitnah einen Fachmann aufzusuchen: Sowohl IT-Experten als auch Juristen bieten umfassende Beratungsleistungen zu diesem Thema an.

Ein Oldie but Goldie ist das Impressum: Schon bevor die DSGVO aktuell wurde, war das Impressum Pflicht. Jeder, der auf die Webseite kommt, muss wissen, wer hinter dem Online-Auftritt steckt.

Check Nummer 3: Usability, Design und Zielgruppe

Beim letzten Checkpunkt dreht sich alles um die Zielgruppe. Eine Webseite hat in aller Regel zum Ziel, den User, den Kunden oder auch einfach nur den Leser – beispielsweise bei einem Blog – anzusprechen. Das funktioniert in erster Linie einmal über die Sinne: Gerade die Optik nimmt eine herausragende Stellung ein. Ein stimmiges Farbkonzept, ansprechende Bilder und eine einfache Lesbarkeit überzeugen Ihre Klientel.

Auch inhaltlich muss die Webseite performen: Der Content trifft im besten Fall den Nerv der Zielgruppe. Hier macht der Ton die Musik. Auch die Frage „du oder Sie?“ ist von großer Relevanz. Lockere Themen und Botschaften werden an jüngeres Publikum mit einem freundschaftlichen „Du“ tendenziell besser herangetragen. Im eher konservativen Business (Bank, Arzt, Apotheke) ist „Sie“ nach wie vor der Klassiker.

Tipp: Um die Zielgruppe noch fokussierter anzusprechen, ergibt es Sinn, sich tiefer in den einzelnen User hineinzuversetzen. Immer beliebter werden sognannte Personas: Überlegen Sie sich, wie Ihr idealer Kunde aussieht:

  • Wie alt ist er?

  • Wie ist seine familiäre und finanzielle Situation?

  • Welche Wünsche und Bedürfnisse hat er?

  • Und wie können Sie diesen entgegenkommen?

Fazit: Der Gesamteindruck macht’s

Lieber mehr auf SEO setzen oder doch eher die Klientel ansprechen? Im besten Fall gehen beide Faktoren Hand in Hand: Nur wer gut gefunden wird, bekommt überhaupt die Möglichkeit, seine Zielgruppe fokussiert anzusprechen. Wer suboptimale Inhalte liefert und in Sachen Design nicht überzeugt, wird trotz gutem SEO nur wenig Erfolg haben – schließlich hängt Marketing immer vom Individuum ab. Und das will gut unterhalten werden.

Die Optimierung des Benutzererlebnisses steht beim Webseiten-Check im Vordergrund. Nicht selten kann die Generation, die mit Smartphone, Digitalisierung und Tablet aufgewachsen ist, hier helfen – ganz ohne Usability-Ausbildung. Gedanken zur Positionierung Ihres Unternehmens und des Webauftritts können hingegen nur Sie sich machen. Für eine adäquate Umsetzung sorgt der Profi.