Wie schütze ich mein Unternehmen vor Hackerangriffen?

Die 4 besten Tipps

Unternehmen sind heutzutage auf das Internet angewiesen, um effektiv arbeiten zu können. Aber neben den zahlreichen Vorteilen birgt die Nutzung logischerweise auch Gefahren. Schädliche Software kann einzelne Rechner aber auch das gesamte Netzwerk infizieren und dabei schwerwiegende Schäden und hohe Kosten verursachen. Daher ist ein wirksamer Virenschutz, wie beispielsweise von der Telekom,  Antivir oder etwa Avast von hoher Bedeutung, um ein produktives und zuverlässiges Arbeiten zu gewährleisten. Diesen Virenschutz gibt es teilweise sogar kostenlos. Im folgenden Artikel haben wir die wichtigsten Tipps zum Schutz vor Malware zusammengestellt und zeigen, wie Sie Ihr Unternehmen wirkungsvoll vor Angriffen durch Hacker schützen können.






1.) Schulung der Mitarbeiter

 

Schädliche Software gelangt in den meisten Fällen durch ein unvorsichtiges Verhalten der Mitarbeiter in das Computersystem einer Firma. Daher sollten diese regelmäßig geschult und für die Gefahren durch Daten aus unbekannten Quellen im Internet sensibilisiert werden.
 
Am häufigsten werden Schäden durch infizierte E-Mails verursacht, weswegen verdächtige Mails gar nicht erst geöffnet werden sollten. Aber auch der Verbindungsaufbau zu einer schädlichen Website kann bereits zu einer Infektion führen. Ist die Malware erst einmal auf dem einzelnen Computer, kann sie im schlimmsten Fall schnell auf das gesamte System übergreifen und so einen erheblichen Schaden verursachen. Daher sollten die Mitarbeiter in der Lage sein, potentiell schädliche Websites zu erkennen und diese gar nicht erst zu öffnen.
 
Wird eine bestimmte Software benötigt, sollte diese nur von bekannten und sicheren Seiten heruntergeladen werden. Oftmals werden bekannte sichere Seiten von Hackern imitiert. Daher kann es von Vorteil sein, wenn die Mitarbeiter Software nicht selber herunterladen, sondern sich hierfür an die IT-Abteilung des Unternehmens wenden.
Zusätzlich ist die Installation einer guten Schutzsoftware, unter anderem von der Telekom oder Avira Antivir angeboten, sinnvoll. Diese erkennt und blockiert schädliche Websites von vornherein, so dass diese gar nicht erst geöffnet werden können. Virenschutz kann auch kostenlos sein, umsonst ist er in keinem Fall! Da aber auch hier keine hundertprozentige Zuverlässigkeit gegeben ist, ist es wichtig, dass die Mitarbeiter auch selber wachsam sind.

Tipp:
Die Verwendung externer Speichermedien wie zum Beispiel USB-Sticks und externer Festplatten kann ebenfalls eine Gefahr darstellen. So kann ein Virus, welchen sich der Mitarbeiter zu Hause auf seinem Rechner eingefangen hat, in das System der Firma gelangen. Daher sollte vor allem wenn Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten auch hier auf einen guten Schutz geachtet werden.

2.) Die richtige Schutzsoftware verwenden

 

Ist ein Virus erst einmal in das System gelangt, so kann er sich oft schnell ausbreiten und hohe Schäden anrichten. Einige Viren verschaffen sich Zugriff auf die Passwörter der Mitarbeiter und können sich dadurch noch schneller verbreiten und tiefer in das System eindringen.
 
Die Telekom und andere Internetprovider bieten gute Anti-Virus-Pakete an, welche für einen wirksamen Schutz drei Komponenten enthalten sollten:
 
Firewall:
Eine Firewall prüft die Daten, welche aus dem Internet auf die Rechner des Systems gelangen oder von diesen ins Netz gesendet werden. Wird hierbei eine potentielle Schadsoftware erkannt, so wird diese von vornherein blockiert und gar nicht erst ins System gelassen. So hat ein identifizierter Virus keine Chance, einen Schaden zu verursachen.
 
Virenschutz:
Ist trotz einer guten Firewall ein Virus auf den Computer gelangt, so sollte er dort schnellstmöglich durch einen Virenscanner erkannt werden. Der Virenschutz kann die Schadsoftware dann isolieren und so verhindern, dass diese wichtige Daten verändert oder zerstört. Neben kostenpflichtiger Schutzsoftware gibt es auch kostenlos gute Programme im Internet, wie beispielsweise Avira Antivir, welches bereits in der kostenlosen Version einen guten Schutz bietet. Beim Download einer Virenschutz-Software wie Antivir sollte allerdings, genau wie bei allen Downloads, darauf geachtet werden, dass dieser von einer sicheren Website erfolgt. Daher sollten die Mitarbeiter nicht eigenständig für einen Virenschutz sorgen müssen, sondern dies den Experten des Unternehmens überlassen.
 
Anti-Spyware:
Hierbei handelt es sich um einen speziellen Virenschutz, welcher auf Spionage-Software spezialisiert ist. Dadurch kann verhindert werden, dass Malware sich Zugriff auf die Passwörter der Mitarbeiter oder andere sensible auf dem Computer vorhandene Daten verschafft und diese den Hackern zugänglich macht.

3.) Updates sofort durchführen

 

Für die auf dem Computer installierte Software sind regelmäßig Updates verfügbar, welche in den meisten Fällen kostenlos durchgeführt werden können. Zwar kann es störend sein, den Arbeitsprozess unterbrechen zu müssen, um ein Update herunterzuladen und zu installieren, dennoch sollte hiermit nicht unnötig lang gewartet werden. Viele Experten für Netzwerksicherheit sind sogar der Meinung, dass die zeitnahe Aktualisierung der genutzten Programme wichtiger ist, als der eigentliche Virenschutz, da hierdurch Sicherheitslücken effektiv geschlossen werden. Daher sollte stets sichergestellt sein, dass die genutzte Software auf dem neuesten Stand ist.
 
Unter der Voraussetzung, dass regelmäßig alle nötigen Updates durchgeführt werden, ist die Zeit zwischen der Entdeckung einer Sicherheitslücke und der Verfügbarkeit eines entsprechenden Updates der gefährlichste Zeitraum eine Infektion mit schädlichen Programmen. Hier sind dann wiederum eine gute Firewall, eine Anti-Spyware und ein leistungsstarker Virenschutz auf den Rechnern von großer Bedeutung. Da Hacker und Cracker ihre Techniken laufend weiterentwickeln und immer wieder neue Schadsoftware erstellt wird, muss auch die entsprechende Schutzsoftware laufend aktualisiert werden.

4.) Regelmäßige Backups schützen wertvolle Daten

 

Trotz umfassender Sicherheitsmaßnahmen ist es niemals zu 100 % gewährleistet, dass nicht doch einmal ein Schaden durch Malware entsteht. Daher sollten alle wichtigen Daten gesichert werden, um diese im Fall einer Infektion mit Viren nicht zu verlieren. Viele große Firmen führen aus diesem Grund tägliche Backups durch.
Dabei gilt es zu beachten, dass die Backups so gespeichert werden müssen, dass eine eventuell vorhanden Schadsoftware keinen Zugriff auf diese hat. Ansonsten kann es im Fall eines Hackerangriffs dazu kommen, dass nicht nur die vorhandenen Daten auf den Computern der Mitarbeiter, sondern auch das Backup zerstört wird.
 
Tipp:
Bei einem Backup sollte sichergestellt werden, dass es keine Schadsoftware enthält und auf einem Speichermedium gesichert wird, welches ebenfalls frei von Malware ist. Lassen Sie sich hierfür gegebenenfalls von einem IT-Experten beraten.

Fazit: Ein umfassender Schutz kann massive Schäden und Kosten verhindern

 

Die durch Hacker verursachten Schäden können hohe Kosten verursachen und im schlimmsten Fall auch dem Image des Unternehmens schaden. Daher sollte stets darauf geachtet werden, dass bei allen verwendeten Programmen das aktuellste Update installiert ist. Ein guter Schutz vor Viren beinhaltet eine leistungsstarke Firewall, einen guten Virenscanner und eine Anti-Spyware. Die Telekom und Avira Antivir bieten hier gute und sichere Lösungen. Teilweise sogar kostenlos.
 
Die Installation benötigter Software sollte nicht durch die einzelnen Mitarbeiter durchgeführt, sondern von einem hierfür ausgebildeten IT-Experten erledigt werden.
Auch eine gute Schulung und Aufklärung der Mitarbeiter ist wichtig, um das Unternehmen wirkungsvoll vor Hackerangriffen zu schützen.